Wer eine dreijährige Ausbildung zum Gärtner beginnen will, sollte mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringen. Interessant für den Arbeitgeber sind die Noten in den Schulfächern Biologie, Chemie und Mathematik. Die Ausbildung ist in den Betrieben in verschiedene Bereiche eingeteilt. Man wählt zwischen Gärtnerei, Friedhofsgärtnerei, Obst- und Gemüsebau, Zierpflanzen und der Baumschule. Die Grundlage des Unterrichtsstoffes im ersten Lehrjahr ist in allen Bereichen gleich.
Der Ablauf der Ausbildung
Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Azubis, wie die Erdsorten und Substrate zusammengesetzt werden und welche Eigenschaften sie mitbringen. Man lernt Maschinen und Geräte richtig anzuwenden und sie fachgerecht zu pflegen. Auch Schädigungen an Pflanzen erkennen, feststellen was es sein könnte und mögliche Gründe für die Schäden finden, gehört dazu. Im zweiten Ausbildungsjahr geht es dann darum, wie man Pflanzenarten und Sorten richtig einsetzt und wie man eine Bodenprobe entnimmt. Weiter kommt hinzu, dass man technische Abläufe kontrollieren muss und eventuelle Schäden an Geräten oder Maschinen feststellt und sie selbstständig reparieren kann, wenn es möglich ist. Auch das Wissen über Maschinen und wie sie richtig zur Ernte der Pflanzen eingesetzt werden, wird im Berufsschulunterricht mit den Gärtnern durchgenommen. In dem letzten Lehrjahr erlernt man, wie man Ausführungen und Pflanzpläne auf die Baustelle überträgt. Auch das Wissen über Teiche, Becken und Wasserläufe ist erforderlich. Das Aussuchen des richtigen Standortes für einen Baum muss gelernt sein, denn er braucht genug Platz, um sich auszubreiten.
Auch die Technik zählt
Nicht nur die Pflanzenkenntnisse sind für einen Gärtner wichtig, er muss auch mit technischen Sachen zurechtkommen. Das kann der Bau von einem Gewächshaus sein, welches man zum Schutz von empfindlichen Pflanzen benutzt. Beim Bau sollte man als erstes mit dem Gerüst beginnen. Das Gerüst ist optimal aus Holz und zur Abdeckung verwendet man feste Folie. Zuerst, wird der obere und dann der untere Rahmen des Gerüstes gebaut. Danach werden jeweils zwei kurze Seiten mit Hilfe von Winkeln verbunden. Danach wird der Rahmen mit Balken verbunden und dann fehlt nur noch die Dachspitze. Dazu werden zwei Holzbalken mittig auf den Seitenteilen verschraubt und auf dieses Holzstück wird der lange Balken gesetzt. Das Gehäuse ist fertig und kann nun mit Folie bespannt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre, dünne Kunststoffplatten anzubringen da diese eine bessere Stabilität bieten.
Bild: panthermedia.net Thomas Lammeyer
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21. Dezember 2011
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